Wütend?

Wenn die Wut dich “zum Tier” werden lässt

Jeder kennt dieses Gefühl.
Irgendetwas läuft nicht nach Plan oder nicht so wie du es dir gewünscht hast und du verspürst Frust und Ärger.

Und dann steigt sie in dir auf:  Die Wut.
Sie kocht in dir empor.
Eine regelrechte Welle überkommt dich und du könntest heulen vor blinder Wut.
Du bist nicht mehr in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen und rational zu handeln.
Du siehst rot und flippst letztendlich aus.
Manchmal in den ungünstigsten Situationen, womit du unter Umständen dann deine Mitmenschen verletzt.

Kein schönes Gefühl und deshalb von uns Menschen negativ bewertet.

Wutanfälle belasten deine Beziehung zum Partner, zu Familienangehörigen, zu Freunden oder auch Arbeitskollegen. Und dann bist du wieder wütend – auf dich selbst!

Hinter der Wut steckt aber eine Botschaft an dich, die beachtet werden will.
Die Verletzung deiner Grenzen, die Abwertung deiner Person oder auch die Respektlosigkeit Anderer dir gegenüber.
Und dann reagierst du mit einem Gegenangriff.
Du möchtest mit deiner Wut Grenzen setzen. „Bis hierhin und nicht weiter!“

Wenn Wut dein Thema ist, dann hat das nichts mit deinem Charakter zu tun.
Du kannst nichts dafür.
Die Wut ist ein Zeichen für ein falsches Erklärungsmodell einer Situation.

Deine Wut zeigt dir, dass irgendein Bedürfnis nicht erfüllt ist.
Und hinter der Wut verstecken sich oft andere Gefühle wie Machtlosigkeit, Trauer und Angst.


„Wir sind niemals wütend, weil jemand anderer etwas gesagt oder getan hat!“
(Marshall B. Rosenberg – Begründer der Gewaltfreien Kommunikation)

Der Auslöser wird also mit der Ursache vermischt.
Du sollst deine Wut nicht ignorieren oder runterschlucken, sondern eher hinterfragen.

Was ist die Ursache meiner Wutausbrüche?
In Hypnose gehen wir dieser Frage auf den Grund und bearbeiten die Ursache.